Umleitschacht bei Kosbrunn

Chronik der Entwicklung der Juragruppe

1. Situation vor Gründung der Juragruppe
2. Zeittafel
3. Bauvolumen des Grundgerüstes der neuen Versorgung

Situation vor Gründung der Juragruppe

In der Fränkischen Schweiz und in der Fränkischen Alb waren viele Gemeinden mit ihren Ortsteilen nur unzureichend zentral mit Wasser versorgt. Die Mängel liegen sowohl im technischen als auch im hygienischen Bereich. Als gravierende Mängel sind da zu nennen:

Unterdimensionierte Rohrnetze,
Unzureichende Druckverhältnisse
Mangelnder Feuerschutz
Wassermangel in den trockenen Sommermonaten

Diese Verhältnisse zwangen zu Überlegungen, wie diese Mängel beseitigt werden könnten.

Das Landesamt für Wasserwirtschaft München führte deshalb Untersuchungen durch, deren Ergebnisse in der so genannten Jura-Studie 1976/1977 zusammengefasst waren und den betroffenen Gemeinden zur Kenntnis gebracht wurden.

Die Planung umfasste im wesentlichen die Räume von Weilersbach bis Gräfenberg und von Hollfeld bis Pegnitz. In diesen beiden Planungsräumen sollte die Wasserversorgung für 26.330 Einwohner in 5.260 Anwesen sichergestellt werden.

Als vordringliche Maßnahmen waren vorgesehen:

Die Niederbringung neuer Tiefbrunnen,
Bau von rund 118 km Fern- und 42 km Ortsnetzleitungen,
Erstellen von Hochbehältern, Maschinenhäusern und Abgabeschächten.