Aktuelles

1. Die JURAGRUPPE – Qualität und Versorgungssicherheit in der Wasserversorgung auf höchstem Niveau
2. Benchmarking EffWB - Bericht über die Ergebnisse der Juragruppe in der 6. Hauptrunde
3. Energieauditzertifizierung nach ISO 50001
4. Silphie – Alternative Energiepflanze für den Grundwasserschutz
5. Forschungsprojekt mit der Techn. Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg
6. Umsetzung Schutzkonzept für die Tiefbrunnen, Kooperation mit der Landwirtschaft, Pilotprojekt "Silphie"
7. Investition Anschluss Köttweinsdorfgruppe BA1 und BA2
8. Investition Anschluss Langenloh
9. Investition Anschluss Hinterkleebach Muthmannsreuth
10. Investition Anschluss Voitmannsdorf- Drosendorfgruppe

Baubeginn für den Anschluss der Köttweinsdorfgruppe

BA1 Eichenbirkig und BA2 Oberailsfeld
Im Rahmen des Sonderförderprogramms nach Nr. 2.4 RZWas 2013 „Interkommunale Zusammenarbeit in der öffentlichen Wasserversorgung“ wird der Anschluss der Köttweinsdorfgruppe an die Juragruppe ZV Wasserversorgung nun umgesetzt.

Im Auftrag der Juragruppe ZV Wasserversorgung wird die neue Trinkwasserfernlei-tung in 8 Bauabschnitten verlegt. Dabei sollen alle Ortschaften Eichenbirkig, Oberailsfeld, Rabeneck, Köttweinsdorf, Moschendorf, Gösseldorf Saugendorf und Heroldsberg an das Versorgungsnetz der Juragruppe bis zum Jahr 2018 ange-schlossen werden. Insgesamt wird hierfür eine Trinkwasserfernleitung mit einer Länge von knapp 12 Kilometern aus duktilem Gusseisen verlegt. Die Gesamtkosten der Maßnahme beläuft sich voraussichtlich auf rund 3,5 Mio Euro. Davon werden 1 Mio durch den Freistaat Bayern gefördert. Ca. 1,25 Mio Euro werden über den Herstel-lungsbeitrag abgedeckt, der restliche Teil von ca. 1,25 Mio Euro wird durch die Juragruppe übernommen.
Mit dem Bauabschnitt 1 Eichenbirkig und dem Bauabschnitt 2 Oberailsfeld wurde Anfang September 2016 durch die Fa. Gerhard Tretter GmbH & Co. KG aus Immen-reuth begonnen. Vom Entlüftungsschacht Fuchshof wird die Fernleitung DN200 aus duktilem Gusseisen über Eichenbirkig bis nach Oberailsfeld auf einer Länge von rund 2.600 Metern verlegt. Über einen Abgabeschacht mit Druckminderer und Wasserzähleinrichtung werden dann die jeweiligen Ortsnetze versorgt. Die beiden Abschnit-te sollen bis zum Ende dieses Jahres fertiggestellt sein und die Ortsnetze werden als Vollmitglied in die Juragruppe eingebettet.

Zugleich schließen die Ortsnetze Eichenbirkig und Oberailsfeld an das größte Wasservorkommen Nordbayerns an, welches sein Wasser aus zwei unabhängigen Was-sergewinnungsgebieten fördert. Somit stehen in Zukunft den beiden Ortsnetzen eine Trinkwasserversorgung über die Hochbehälter Adlitz und Hohenmirsberg, die ein Gesamtspeichervolumen von 3.900 m³ und eine Wsp.-Höhe von 542,50 müNN und 611,00 müNN haben, zur Verfügung.

Je nach Bedarf können durch Zuschaltung der Brunnen Bronn (55 l/s) 198 m³/h, Scherleithen (70 l/s) 252 m³/h, sowie dem Brunnen Moggendorf (70 l/s) 252 m³/h den Speicherbehältern (195 l/s) 702 m³/h zugeführt werden.