Fernwirkanlage Pegnitz

Versorgungssicherheit

Durch drei Brunnenstandorte (Bronn, Scherleithen und Moggendorf) in zwei unterschiedlichen Gewinnungsgebieten ist die Versorgungssicherheit sehr hoch. Jederzeit ist eine Komplettversorgung der gesamten Anlage nur durch jeweils einen der Brunnen möglich. Weitere Brunnenstandorte sind bereits geplant.

Aktuelle Fördermöglichkeit: 195 l/s = 11.700l/min = 702 m³/h = 16.848 m³/Tag

Jährlich erwirtschaften wir eine Investitionsmöglichkeit von ca. 1.200.000 Euro aus eignen Mitteln.

Wir verfügen über einen hoch qualifizierten Mitarbeiterstab, der in kürzester Zeit beinahe alle Schadensszenarien selbst beheben kann.

Für die Behebung von Störungen haben wir vielfältige technische Ausrüstungen, wie Bagger, LKW,
3 ausgerüstete Werkstattfahrzeuge, 2 Pritschenwagen, 2 Jeeps und einen umfassenden Werkzeugbestand (z.B. Hakenschlüssel bis Rohrdurchmesser DN 500).

Ein großer Waren- und Reparaturlagerbestand ist ebenfalls vorhanden, z.B. Rohrbruchkupplungen bis DN 500 in PVC und in Duktilguss, Rohrleitungen in PVC und Duktilguss bis Leitungsgröße DN 500 (bis 200 PVC - ab 200 Duktilguss), Überschubmuffen mit Schraubringen und Gleitringen bis DN 500.

Wir haben eigene, umfassend organisierte Bereitschafts- und Notfalldienste, die rund um die Uhr bereit stehen. Dazu ist auch der Zugriff auf Tiefbaufirmen, Elektrofachfirmen oder Schneeräumdienste über 24 h gewährleistet.

Die Anlagen befinden sich auf höchstem technischen Niveau:
Fernwirkanlage
Objektschutz
Funkablesung
umfassende Wartung und Unterhaltung des gesamten Netzes.

Die Daten der Stationen wie Tiefbrunnen, Hochbehälter, Abgabeschächte werden über eigene Fernwirkleitungen übertragen und in der Zentrale ausgewertet. Zur Weiterleitung von Störungen bei nicht besetzter Zentrale ist ein automatisches Telefonstörmeldesystem installiert. Außer den Steuerungssignalen für die Schieber- und Pumpensteuerung sowie Füllstände der Behälter werden auch die Zählwerte und Objektschutzsignale der Stationen und Abgabeschächte erfasst und übertragen. Für unsere Wassergäste können Rohrbrüche damit ebenfalls täglich geortet werden.
Alle Abgabeschächte wurden 2006 auf Funkablesung umgestellt.

Mit einer zur Verfügung stehenden Behälterkapazität von 8.370 m³ und einer maximalen Entleerung von 50% bis zum automatischen Pumpenanlauf, gewähren wir eine gigantische Löschwasserversorgung. Dies ist Teil unseres Versorgungssicherheitskonzeptes.

Die Juragruppe wurde mehrmals bei Engpässen sowie bei Wasserqualitätsproblemen anderer Versorger als Nothelfer herangezogen. So stellten wir bereits Notversorgungen für andere Versorger mit einem Volumen von mehreren 100.000 m³ im Jahr her.

Außerdem führen wir Leckagesuche bei Rohrbrüchen auch bei anderen Gemeinden und Zweckverbänden in der Region durch. Die Juragruppe besitzt hierzu sehr leistungsfähige Suchgeräte

Die Einführung eines umfassenden Betriebs- und Organisationsbuches wurde in 2006 zur Gewährleistung eines in allen Bereichen rechtssicheren Betriebes bereits umgesetzt. Hier sind bei etlichen Wasserversorgern in Bayern noch erhebliche Defizite bzw. das BOH ist nicht umsetzbar. Mit der Ausbildung eines eigenen Mitarbeiters zu einer Fachkraft für Arbeitssicherheit erreichen wir in diesem Bereich höchstes Niveau.

Die Teilnahme an Effizienz- und Qualitätsuntersuchungen (EffWB) der kommunalen Wasserversorgung in Bayern erlaubt eine umfangreiche Beurteilung der eigenen Leistungsfähigkeit und ermöglicht eine Positionsbestimmung der eigenen Leistungserbringung. Diese Benchmarking-Studie hat uns in den Bereichen Effizienz, Nachhaltigkeit, Kundenservice, Sicherheit und Qualität hervorragende Untersuchungsergebnisse beschert.